Erhalt einer Erstattung

Sofern der Reiseveranstalter eine Reisepreisminderung anerkennt oder er gemäß einem Gerichtsurteil zur Leistung einer Erstattung verpflichtet ist, haben Sie ein Anrecht auf Aufzahlung des Minderungsbetrags.

Üblicherweise erhalten Sie den Betrag seitens des Reiseveranstalters in Form eines Verrechnungschecks.
Sollten Sie die Erstattung lediglich in Form eines Reisegutscheins erhalten, sind Sie nicht verpflichtet, diesen als Entschädigungsleistung anzuerkennen.

Bitte beachten Sie, dass Sie – sofern Sie einen Verrechnungscheck widerspruchslos einlösen – dem Vergleichsangebot des Reisveranstalters indirekt zustimmen und kein Anrecht mehr haben weitergehende Ansprüche geltend zu machen.
Sollten Sie mit dem Vorschlag zur außergerichtlichen Einigung des Reiseveranstalters in Form des angebotenen Verrechnungschecks nicht einverstanden sein, so nehmen Sie diesen nicht an beziehungsweise lösen Sie diesen nicht ein. So behalten Sie sich vor weitere Ansprüche geltend zu machen.

Sollte sich der Reiseveranstalter bei einer geforderten Reisepreisminderung trotz angegebener Zahlungsfrist und übermittelter Mahnung gegenüber einer Auszahlung verwehren, so ist es durchaus zweckmäßig einen Mahnbescheid gegen den Reiseveranstalter zu erlassen.
Gerade bei Geldforderungen in geringer Höhe ist es weniger sinnvoll einen Rechtsanwalt einzuschalten und den teuren Klageweg zu bestreiten, sondern stattdessen den Weg mit Hilfe des Mahnbescheides zu bestreiten.

Unsere Zusammenarbeit mit kooperierenden Rechtsanwälten und einem Inkasso-Unternehmen ermöglicht es Ihnen, sich eine vollumfängliche Unterstützung ohne finanzielles Risiko zu sichern – beginnend mit der kostenlosen Prüfung Ihrer Entschädigungsansprüche über deren außergerichtliche Geltendmachung beim jeweiligen Leistungsträger bis hin zum entsprechenden Forderungsmanagement.